Die Erträge der bislang geernteten Getreidekulturen sind ansprechend. Insbesondere wasserführende und auch schwere Böden konnten Spitzenerträge liefern. Oftmals hohe Hektolitergewichte sicherten den Ertrag.
Auf den leichten Standorten war die Trockenheit der limitierende Faktor bei der Ertragsbildung.

Gerste

Im Hinblick auf das Gelbverzwergungsvirus können wir weiter auf ein großes Sortenangebot zurückgreifen. Neben den in der Praxis erprobten Sorten, stehen u.a. die vielversprechenden Sorten KWS Chilis, und die neue Hybridsorte SY Kestrel zur Verfügung. Die Sorte Julia bleibt mit sehr guten Erträgen und der Resistenz gegen Gelbmosaikvirus Typ 1 und 2 der Standard der mehrzeiligen Gersten. Die Sorte Esprit und auch die Hybridsorten Galileoo und Dakoota haben besonders auf trockeneren Standorten hervorragende Ernteergebnisse eingefahren. Bei den zweizeiligen Gersten greifen wir weiter auf die „alt bewährte“ Sorte Bordeaux zurück. Auch die Sorte Orcade mit der Resistenz gegen das Gelbverzwergungsvirus hat sich sehr gut präsentiert.

Triticale und Roggen

Die Sortenauswahl ist im Bereich Roggen und Triticale deutlich begrenzter und bekannte Sorten werden vielfach zur Aussaat kommen. Gerne möchten wir auf die neue Wintertriticalesorte Fantastico hinweisen. Sie ist agronomisch sehr interessant und wird neue Ertragsmaßstäbe setzen können. Beim Winterroggen weisen wir auf die neue Sorte KWS Fidalgor hin, welche mit hohem Kornertragspotenzial aus neuer Genetik überzeugen kann.
Unsere Empfehlung zum Weizen, zusammen mit der Einladung zu den Maisfeldabenden und den Terminen für unser Bodenprofil, folgt in Kürze.
Suchen Sie bitte Ihre Sorten aus!
Bei Fragen stehen Ihnen Bernd Hollmann und Florian Versmold, sowie Ihre Ansprechpartner vor Ort gerne zur Verfügung.