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Ostenfelde/Beelen/Greffen/Milte (dis). Der Umsatz der Raiffeisen Ostmünsterland eG ist im Geschäftsjahr 2018/2019 gegenüber dem Vorjahr von 58,6 Millionen Euro auf 63,6 Millionen Euro gestiegen. Auf der Generalversammlung in Ostenfelde gab Geschäftsführer Michael Loddenkötter seinen ersten Geschäftsbericht.

Geschäftsführer Michael Loddenkötter stellte den Geschäftsbericht auf der Generalversammlung der Raiffeisen Ostmünsterland im Hotel Kröger in Ostenfelde vor. Das Bild zeigt (v. l.) Rudolf Merten (Vorstand), Clemens Lietmann, Benedikt Wiefel (beide Aufsichtsrat), Geschäftsführer Michael Loddenkötter, Hubert Höner (Vorstandsvorsitzender), Norbert Kampmann (Aufsichtsratsvorsitzender) und Klaus Strotmann (Vorstand). 
Bild: Schomakers

Michael Loddenkötter hatte im Januar 2019 die Geschäftsführung von Hermann Laumeier übernommen. Die Raiffeisen habe sich als solide aufgestellter und zuverlässiger Partner gezeigt, stellte Michael Loddenkötter in seinem Geschäftsbericht heraus. Bei der Umsatzentwicklung liege man über der geplanten Größenordnung.

Ungünstige Entwicklungen gab es im Getreidemarkt

Die Ergebnisentwicklung sei jedoch unter den Erwartungen geblieben. Dies sei eine Folge der schwankenden Märkte. Insbesondere habe es im Getreidemarkt ungünstige Entwicklungen gegeben.

Die Genossenschaft startet zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr. Erwartet wird, dass sich das Geschäftsvolumen zwischen 58 und 63 Millionen Euro bewegt. Zu berücksichtigen sei, dass die Umsatzerlöse im Agrarhandelsgeschäft und Energiesektor von den Preisentwicklungen an den Weltmärkten abhingen, stellte Loddenkötter heraus.

Mitarbeiter wurden eingestellt

Er dankte seinen Kollegen für deren „tollen Einsatz“. Die hohe Qualität im Handelsgeschäft und in der Beratung wolle man weiter halten beziehungsweise ausbauen. Deshalb seien weitere Mitarbeiter eingestellt worden. Christoph Reher (Futtermittelberater), Dirk Schulze Roberg (Pflanzenbauberater) und Mathias Reitkamp (Auszubildender) stellten sich persönlich kurz vor.

Dividende von zwei Prozent wird ausgeschüttet

Mit dem Betriebsergebnis sei der Aufsichtsrat unter den gegebenen Bedingungen zufrieden, betonte Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Kampmann. Er empfahl eine Dividende von zwei Prozent, die von den Mitgliedern einstimmig bestätigt wurde. Die Investitionssumme in Höhe von vier Millionen Euro für das geplante Kraftfutterwerk in Beelen sei eine Herausforderung, sagte Kampmann. Doch es handele sich dabei um das Kerngeschäft der Genossenschaft. Die Investition gehe man mit Respekt, aber auch mit Zuversicht an. Anschließend hielt Monika Matschnig, Psychologin und Expertin für Körpersprache und Wirkungskompetenz, einen Vortrag.

Aufsichtsratsvorsitzender wurde wiedergewählt

Während der Generalversammlung der Raiffeisen Ostmünsterland eG standen auch Wahlen auf der Tagesordnung. Der Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Kampmann wurde ebenso wiedergewählt wie die Aufsichtsratsmitglieder Benedikt Bettmann (Ennigerloh), Clemens Lietmann (Milte) und Benedikt Wiefel (Sassenberg). Auch die Vorstandsmitglieder Rudolf Merten (Warendorf-Einen) und Klaus Strotmann (Greffen) wurden in ihren Ämtern bestätigt.